Einfach dazugehören.
feldstark VereinOb Sie Strom einspeisen oder beziehen: Sie werden Mitglied der überregionalen Energiegemeinschaft. Der Verein bildet den gemeinsamen organisatorischen Rahmen.
feldstark verbindet Einspeiser und Verbraucher in einer überregionalen Energiegemeinschaft als Verein. Sie werden einfach Mitglied. Ihr Serviceprovider kümmert sich um Anbindung, App, Betreuung und Abrechnung.
Ein Verein. Persönliche Betreuung. Eine offene Plattform.
Einspeiser und Verbraucher werden ohne großen Aufwand Mitglieder desselben Vereins – auch wenn sie von unterschiedlichen Serviceprovidern betreut werden.
Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag finanzieren Sie die zentralen Systeme für Handel, Zuordnung, Abwicklung und Datenaustausch. Ihr Serviceprovider, zum Beispiel ein Internetanbieter (ISP), organisiert die Leistungen rund um Ihre Teilnahme.
Ob Sie Strom einspeisen oder beziehen: Sie werden Mitglied der überregionalen Energiegemeinschaft. Der Verein bildet den gemeinsamen organisatorischen Rahmen.
Ihr Anbieter organisiert Anbindungen, Handy-Apps, Geräte- und Datensystemintegration sowie Support. Dafür verrechnet er eine leistungsabhängige Monatsgebühr.
Ihr Anbieter hebt den Vereinsmitgliedsbeitrag ein und wickelt die gegenseitige Verrechnung der Mitglieder ab. Dafür kann ein kleiner Inkassoaufschlag anfallen.
Sie organisieren Anbindungen, Apps, Geräte- und Datensystemintegration sowie Support und verrechnen leistungsabhängige Monatsgebühren. Sie heben den Mitgliedsbeitrag ein und wickeln die gegenseitige Verrechnung der Mitglieder ab; dafür können Sie einen kleinen Inkassoaufschlag verrechnen. Castelli Networks und Yio liefern die zentralen Systeme und White-Label-Lösungen.
Ihr Serviceprovider wickelt die Zahlungen ab. Mitgliedsbeitrag, Betreuung und Energie werden dabei nachvollziehbar ausgewiesen.
So sehen Sie, welcher Betrag die Gemeinschaft finanziert, welcher die Leistungen Ihres Anbieters bezahlt und welcher für bezogene oder eingespeiste Energie verrechnet wird.
Als Einspeiser oder Verbraucher zahlen Sie einen Mitgliedsbeitrag an den feldstark Verein. Ihr Serviceprovider hebt ihn für den Verein ein. Damit finanziert der Verein die zentralen Handels- und Abwicklungssysteme sowie die gemeinsamen Schnittstellen.
Ihr Serviceprovider verrechnet eine leistungsabhängige Monatsgebühr für die vereinbarten Leistungen – etwa Anbindung, App, Integration von Geräten und Datensystemen sowie Hilfe im Problemfall.
Verbraucher bezahlen die bezogene Energie über ihren Serviceprovider. Einspeiser erhalten ihre Vergütung ebenfalls über ihren Serviceprovider. Für Inkasso und Zahlungsabwicklung kann der Anbieter einen kleinen Aufschlag verrechnen.
Mitgliedsbeitrag: vom Mitglied über den Serviceprovider an den Verein.
Servicegebühr: vom Mitglied an seinen Serviceprovider.
Energievergütung: vom Verbraucher über die beteiligten Serviceprovider an den Einspeiser.
Inkassoaufschlag: gegebenenfalls an den Serviceprovider für die Zahlungsabwicklung.
Die Verrechnung zwischen dem feldstark Verein und den ISPs ist an Castelli Networks und Yio ausgelagert. Mitglieder werden für ihre laufende Abrechnung weiterhin von ihrem Serviceprovider betreut.
Konkrete Beitragshöhen, Servicegebühren, Energiekonditionen und ein möglicher Inkassoaufschlag werden im jeweiligen Angebot ausgewiesen. Optionale PV- oder Speichernutzungsrechte werden gesondert beschrieben. Reststromversorgung, Netzentgelte, Steuern und Abgaben bleiben entsprechend dem jeweiligen Vertrag zu berücksichtigen.
Sie brauchen weder ein eigenes Dach noch einen Batteriespeicher im Keller, um einer konkreten PV-Anlage und einer Speicherfunktion zugeordnet zu sein.
„Virtuell eigen“ bedeutet im feldstark-Modell: Ihr Vertrag sichert Ihnen einen definierten Anteil an der Nutzung einer realen Anlage. Ihr Portal macht diesen Anteil sichtbar. Welche Nutzungsrechte Sie erhalten, für wie lange und zu welchem Preis, legt das Angebot Ihres Providers fest.

Ein Teil der Erzeugung einer bestimmten PV-Anlage wird Ihnen nach dem vereinbarten Modell zugeordnet. Sie sehen, wo Ihr Sonnenstrom entsteht, was Ihr Anteil gerade produziert und wie das zu Ihrem Verbrauch passt.
Eine Anlage mit 100 kWp installierter Leistung. Ihr Anteil: 5 %. Das entspricht einer virtuellen Anlagengröße von 5 kWp. Produziert die Gesamtanlage gerade 60 kW, zeigt Ihr Anteil rechnerisch 3 kW.
Rechenbeispiel · keine garantierte Leistung oder JahresproduktionEin vereinbarter Teil eines realen Batteriespeichers oder eines Speicherpools steht für Ihre Nutzung bereit. Innerhalb dieses Modells kann Energie zwischengespeichert und zeitversetzt Ihrem Verbrauch zugeordnet werden.
Ihr Angebot umfasst 8 kWh nutzbare Kapazität und bis zu 3 kW Lade- und Entladeleistung. Im Portal sehen Sie den Ihnen zugeordneten Ladezustand sowie verfügbare Kapazität und Leistung.
Konzeptbeispiel · Ladefreigaben, Verluste, Verfügbarkeit und Nutzung werden vertraglich geregelt„Virtuell eigen“ beschreibt die vereinbarte Nutzung und Zuordnung; daraus folgt nicht automatisch Eigentum an Modulen oder Batterien. Der virtuelle Speicher ist in diesem Konzept mit physischer Speicherkapazität hinterlegt. Die Zuordnung allein schafft weder einen eigenen Stromweg noch eine Notstromversorgung zu Hause.
Wir laden alle Einspeiser ein, mit feldstark Energie zu teilen. Besonders möchten wir landwirtschaftliche Betriebe ermutigen, über eine Teilnahme nachzudenken.
Landwirtschaftliche Betriebe haben aus unserer Sicht besondere Möglichkeiten, die Energiewende in unseren Breiten voranzutreiben: Dächer von Hallen und Wirtschaftsgebäuden, geeignete Flächen und Raum für Speicher. Daraus kann Energie entstehen, die über den eigenen Betrieb hinaus Menschen und Unternehmen versorgt.
Sie betreiben bereits eine PV-Anlage oder denken über Erzeugung und Speicherung nach? Prüfen wir gemeinsam, wie Ihr Hof Teil einer offenen Energieverbindung werden könnte. Ihr zugeordneter Erzeugungsanteil kann für einen Haushalt ohne eigenes Dach zur virtuell eigenen PV-Anlage werden.
Meinen Betrieb ins Gespräch bringen ↗Die erste Anfrage geht an das Projektteam; die spätere Kundenbetreuung übernimmt der jeweilige Provider oder Endkundenpartner. Welche Nutzung zum Betrieb passt, prüfen wir anhand der landwirtschaftlichen Anforderungen sowie der technischen und standortbezogenen Voraussetzungen.

Die App Ihres Serviceproviders zeigt den Ihnen zugeordneten PV-Anteil und die gebuchte Speicherfunktion. Die beteiligten Anlagen können bei anderen Providern liegen. Ihr Ansprechpartner bleibt Ihr Endkundenpartner.

Beispielverbindung · Oberösterreich → Wien
momentane
rechnerische Deckung
Beispiel-Ladezustand: 68 % · vereinbarte Leistung bis 3 kW. Separate Konzeptansicht; in der Deckung oben ist kein Laden oder Entladen eingerechnet.
Simulierte Werte · keine Geräte verbunden. Beispielanteil: 10 % einer Anlage mit aktuell 24,0 kW Erzeugung. *Rechnerische Werte, keine Messung des physischen Netzbezugs. PV-Deckung ohne Speicherfluss.
Im Display scrollen, um alle Angaben zu sehen.Die Herkunft bekommt ein Gesicht. Eine zugeordnete Anlage, der eigene Anteil und der Verbrauch zu Hause werden gemeinsam sichtbar.
Aktuelle Daten helfen, flexible Verbraucher auf die Erzeugung abzustimmen. Die Demo zeigt, wie sich die Deckung mit Sonne und Wolken verändert.
Fragen zum Angebot, zu Kundendaten und zur Teilnahme gehen an den betreuenden Provider – für Einspeiser genauso wie für Verbraucher.
Castelli Networks und Yio betreiben im Auftrag des Vereins die zentralen Systeme für Handel, Zuordnung und Abwicklung.
Sie liefern den ISPs außerdem White-Label-Lösungen: Apps und andere Endkundenangebote, die der jeweilige Serviceprovider unter seiner eigenen Marke bereitstellen kann.
Die zentrale Lösung ist offen. Auch andere Anbieter können Messsysteme, Einspeisedatenlösungen, Apps oder Integrationen für Vereinsmitglieder anbieten und über die vorgesehenen Schnittstellen anbinden.
feldstark vereint Einspeiser und Verbraucher und finanziert die zentrale Infrastruktur aus Mitgliedsbeiträgen.
Zentrale Systeme im Vereinsauftrag, Verrechnung zwischen Verein und ISPs und White-Label-Lösungen für Serviceprovider.
Messung, Einspeisedaten, Apps und Geräteintegration können auch von anderen Anbietern kommen. Die gemeinsame Grundlage sind offene Schnittstellen.
Wir wollen ein verlässlicher Partner der bestehenden Energiewirtschaft sein – und unser Netzwerk so betreiben, dass es dem Stromnetz dient.
Die Stromwirtschaft bringt bereits eine wesentliche Grundlage mit: regulierten, diskriminierungsfreien Netzzugang und etablierte Marktregeln. Anders als bei vielen Glasfaserprojekten müssen wir diesen offenen Zugang nicht erst schaffen. Wir wollen darauf aufbauen – gemeinsam mit Netzbetreibern, Lieferanten und weiteren Marktpartnern.
Offener Zugang bedeutet dabei nicht unbegrenzte Kapazität. Physikalische Grenzen und technische Anschlussbedingungen bleiben maßgeblich. Unsere digitale Vernetzung soll helfen, Erzeugung, Speicher und flexible Verbraucher innerhalb dieser Grenzen besser aufeinander abzustimmen.

Wir wollen betriebliche Anforderungen und lokale Netzsituationen in die Steuerung einbeziehen – in Abstimmung mit den zuständigen Netzbetreibern.
Speicher und verschiebbare Verbraucher sollen auf Erzeugung und Netzbedarf reagieren. Ein günstiger Strompreis allein ist noch kein Signal für eine Entlastung des örtlichen Netzes.
Wir wollen vorhandene Infrastruktur besser nutzen und unnötige Belastungen vermeiden. So möchten wir dazu beitragen, den Kostendruck zu begrenzen und Netzgebühren erträglich zu halten.
Unser Maßstab ist der Nutzen für das Gesamtsystem. Ob eine Maßnahme tatsächlich netzdienlich ist, hängt von Ort, Zeitpunkt und Betriebsweise ab und muss überprüft werden. Netzentgelte werden reguliert; feldstark kann sie nicht selbst festlegen oder eine Senkung versprechen.
Grundlagen: Österreichischer Strommarkt ↗ · Technische und organisatorische Netzregeln ↗
Offene Glasfaseranschlüsse sind unsere erste Wahl für die Datenverbindung zwischen Energieanlagen, Verbrauchern und Plattform.
Hier verbinden sich die Open-Access-Projekte von FiberEins mit feldstark: Die bestehende Idee eines offenen Netzes wird zur Grundlage für neue Energiedienste der Provider.
Sicherheit entsteht durch das Zusammenspiel aus Verbindung, Verschlüsselung, Geräteauthentifizierung und Betrieb. Glasfaser allein garantiert weder Datensicherheit noch unterbrechungsfreie Verfügbarkeit.
Die OAID macht das Prinzip vor. Die OEID überträgt es auf die Energieanschlüsse unseres Projekts.
Mit der Open Energy ID bezeichnen wir einzelne Einspeisesysteme und Abnahmeanschlüsse eindeutig. So können Provider und Plattform über denselben Anschluss sprechen, während die Kundendaten vom jeweiligen Provider verwaltet werden.
Die OEID ist unser geplantes Identifikationsmodell. Sie ersetzt keine offiziellen energiewirtschaftlichen Zählpunktbezeichnungen.
Eindeutige Zuordnung braucht klare Zugriffsrechte. Eine OEID ist eine Kennung, keine Zugangsberechtigung. Messdaten bleiben schutzbedürftig; Zugriffe müssen auf die berechtigten Partner und vereinbarten Zwecke begrenzt werden.
Geplante Anbindungen über Shelly, Loxone, Wechselrichter und Energiemanagementsysteme zeigen aktuelle Leistung und rechnerische Deckung. Quelle, Zeitpunkt und Datenstatus gehören dazu.
Fehlende oder veraltete Daten werden als solche angezeigt.
Sie bilden im vorgesehenen Modell die Grundlage der energiewirtschaftlichen Zuordnung und Abrechnung nach dem jeweiligen Vertragsmodell. Die Echtzeitansicht ersetzt diese Daten nicht.
Momentane Leistung in kW ist von Energie in kWh getrennt.
Leistbare Energie hat Österreichs Wirtschaft stark gemacht. Wir glauben: Sie muss auch das nächste Kapitel unseres Landes möglich machen.
Auf dauerhaft billiges Gas und Öl wollen wir unsere Zukunft nicht aufbauen. Und für eine klimaverträgliche Wirtschaft müssen wir immer weniger davon verbrennen. Sonne, Wind und Wasser eröffnen uns einen anderen Weg: Energie aus erneuerbaren Quellen, mit dem Potenzial für dauerhaft niedrige Erzeugungskosten.
PV-Module auf unseren Dächern sind ein Teil dieser neuen Grundlage. Entscheidend ist, was wir daraus machen: Anlagen sinnvoll errichten, Speicher passend einsetzen und Verbrauch, Erzeugung und Netze gemeinsam denken. Günstige Erzeugung wird erst dann zu leistbarer Versorgung, wenn die gesamte Infrastruktur vernünftig aufgebaut und genutzt wird.
Einordnung: IRENA zeigt die Kostenvorteile vieler neuer erneuerbarer Kraftwerke weltweit. Das ist keine Zusage für einen konkreten österreichischen Endkundenpreis. Hintergrund: Erzeugungskosten erneuerbarer Energie ↗
Sie sind ISP, Serviceprovider oder Anbieter von Mess-, App- oder Integrationslösungen? Begleiten Sie Vereinsmitglieder mit Ihren Leistungen. Castelli Networks und Yio stellen die zentrale Basis und White-Label-Lösungen bereit; eigene Lösungen können über die offenen Schnittstellen angebunden werden.
Partnergespräch anfragen ↗Einspeiser und Verbraucher werden im vorgesehenen Modell durch teilnehmende Provider betreut. Der konkrete Partnerzugang befindet sich im Aufbau.
Fritz Diener und Herbert Flatscher arbeiten seit rund 20 Jahren an Glasfaserprojekten. Mit feldstark und der Verbindung zu den Open-Access-Projekten von FiberEins übertragen wir diese Erfahrung auf die Energieinfrastruktur.
Die Website beschreibt das weiterentwickelte Projektkonzept. Providerintegration, OEID-Verfahren und Geräteanbindungen sind noch in Entwicklung. Leistungsumfang, Verfügbarkeit und Abrechnung werden im jeweiligen Angebot festgelegt.